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Gabriel Rasterbutton

Bogensport-Material von Gerhard Gabriel, Buttons
als Standard-, Magnet- und 2 Farbvarianten der
Titanausführung

Die Zeit scheint nie still zu stehen, alles entwickelt sich weiter, auch in unserem Sport, dem Bogenschießen. So ist es meist auch eine Zeitreise, die man beim Blick auf das verwendete Material antritt. Schnell fällt man in längst vergangenen Tage zurück, möchte  die Ursprünge heute verwendeten Equipments ergründen. Eine Zeitreise technischer Entwicklungen....

...noch einen kurzen Moment in der Gegenwart verweilen, vor uns die neueste Bogensport-Ausrüstung, der letzte Schrei aktuellster Technik, mal wieder völlig neu im Design. Doch bewährte ausgereifte Technik besticht durch Zuverlässigkeit und Funktionalität, ist dauerhaft jeglichen Anforderungen gewachsen. Diesem Gedanken - Bewährtes zu erhalten, durch Optimierungen die Technik zur Perfektion zu verfeinern - dem hat sich Gerhard Gabriel verschrieben, ein Name, der für sich spricht.

Puh..., das sitzt. Wo doch der technische Fortschritt oftmals grundlegende Änderungen verspricht. Wir lehnen uns zurück, den Zeithebel noch in der Hand werden wir in das Jahr 1984 zurückkatapultiert. Erika Wölfe ist heute bestens in Form und legt auf 25 Metern 297 Ringen vor, es folgt eine 288er Wertung, mit 575 Ringen ist ein neuer Weltrekord geboren. Gerhard Gabriel kann es kaum fassen, dass seine Schützin solches vollbringt. Stolz blickt er dabei auch auf seinen Rasterbutton an ihrem Bogen. Ein Button, den man ohne zusätzliche Konterschrauben selbstsichernd am Bogen montieren kann. Dann die Kugel-Rasterverstellung für den Federdruck, und nun wurde durch seine Schützin mit genau diesem Material auch noch dieser fantastische Fabelweltrekord geschossen.

Gabriel Rasterbutton

Verpackungsinhalt eines Gabriel-Buttons
Er erinnert sich, wie alles mal begann, eine Reise zurück in die Zeit seiner ersten Tüfteleien am Button des Jahres 1974. Akribisch baut und probiert Gerhard Gabriel an seinem neuen Button. Möchte das bestehende Konzept des Buttons ändern, den die meisten weltweit als Berger-Button kennen. Viktor Berger war gerader erst in die USA ausgewandert, hatte das Prinzip des Buttons mit 3mm Führungsstift und aufgeschraubten Teflonknopf publik gemacht, eine Führung zwischen Messingstift und Lagerbohrung die Gerhard Gabriel bei weitem nicht als optimal erschien. So entwarf er den einteiligen Teflonstempel, der ab da an in einer polierten Führung lief. Eine Revolution in der Button-Technologie, die bis heute weltweit bei allen Herstellern noch immer Gültigkeit hat. Die Baugröße seines Buttons konnte der Maschinenbauingenieur noch weiter reduzieren, später dann auch eine Kugelrasterverstellung einbauen.

Gabriel Rasterbutton

Gabriel-Button mit neuem PEAK-Stempel
Auch jetzt in der Gegenwart sitzt und grübelt der Tüftler wieder über seinem Material, will dem Schützen eine möglichst einfach handhabbare und doch zuverlässige Gerätschaft konzipieren. Eine Zange fesselt seine Gedanken. Wie kann man den Button im Bogen verspannen, ohne aber dabei die Rändelung zu beschädigen? Einfach herstellbar, innovativ, gut zu handhaben und perfekt auf das Gabriel-Equipment ausgelegt. Nach Stunden des Probierens und Entwerfens, nach schlaflosen Nächten liegt schließlich ein kleiner weißer Kunststoffgreifer vor ihm. Praktisch, einfach und gut. Heute ist genau dieser Buttonspanner aus seinen Verkaufsverpackungen nicht mehr wegzudenken.

Gabriel Rasterbutton

Gabriel-Magnetbutton: kommt ohne Federn aus
Aus heutiger Sicht ist es gar nicht so lange her, da ersetzte Gerhard Gabriel den Teflon-Stift durch einen Stift aus dem Material PEAK. Noch verschleißfester, noch genauer, herstellbar nun sogar in Toleranzbereichen von 1/100...3/100 mm. Gerade dieses Herzstück seines Gabriel-Buttons - ehemals als Teflonstempel die Bogenwelt revolutionierend - überlässt er nicht anderen, fertigt diesen nach wie vor selbst auf der eigenen Drehbank. Auch die Endmontage aller seiner Produkte bleibt in eigener Hand. Doch sämtliche anderen Bauteile lässt er bei umliegenden deutschen Herstellern fertigen. Gerhard Gabriel möchte dabei auch keine Massenware anhäufen, zu individuell sind die Gerätekonfigurationen seiner Buttons, ebenso die Materialwahl. Auch sollen keine übereilten Modellwechsel Heerscharen williger Käufer rekrutieren. Eher stehen stetige Weiterentwicklungen eines bewährten Konzepts im Vordergrund, in die eben auch Wünsche der Anwender mit einfließen.

Gabriel Rasterbutton

Montage eines Gabriel-Buttons direkt am Bogen-
fenster, die Titan-Ausführung mit Maulschlüssel

Doch unsere Zeitreise ist noch lange nicht zu Ende.  Es gibt von weiteren Verbesserungen einer bereits grundsoliden Konstruktion zu berichten. Denn der Zeit weit voraus ist auch sein neuester Magnet-Button, der allerdings auch ein sehr genaues Schießen erfordert. Für den höherwertigen Anspruch hatte Gerhard Gabriel extra auch einen Titan-Button mit in's Programm aufgenommen.

Ein kleines Zeitfenster macht sich gerade ebend auf, wir können einen kurzen Blick in die Zukunft erhaschen. Vage erkennt man einen Titan-Button mit dunkel-anodisierte Färbung. Dieses ließ sich bei den bisherigen Edelstahl-Buttons nicht umsetzen. Doch Titan klingt für viele seiner Kunden nicht nur verlockend, es ist auch deutlich leichter als die bisherigen Edelstahl-Ausführungen, kann dabei aber beste Materialeigenschaften vorweisen. Mit üblichen Aluminium-Buttons anderer Hersteller möchte Gerhard Gabriel gar nicht erst anfangen, denn seine Buttons sind für die Ewigkeit gebaut, robust, zuverlässig und bewährt seit eh und je. Auch die von außen sichtbare Madenschraube erfüllt im Gegensatz zu Baureihen der Mitbewerber eine zusätzliche Möglichkeit, die Rasterverstellung dauerhaft zu fixieren. Nix da mit verlieren von Kleinstmaterialien, bei dem sich der Button inkl. der Rasterelemente auf dem Boden verteilt und nicht mehr funktionieren will. Die innere Raster-Mechanik des Gabriel-Buttons wurde völlig separat verbaut, die Madenschraube könnte genauso gut auch unabhängig davon entnommen werden.

Gabriel Rasterbutton

Gabriel-Magnetpfeilauflagen als Standard und XL
Zeit ist ein kostbares Gut. So reicht der Zeitstrahl weit in die Vergangenheit zurück, bis dieser im Jahr 1971 auf die Anfänge der sportlichen Laufbahn Gerhard Gabriels trifft. Als mehrfacher Deutscher Meister, als erster A-Trainer Deutschlands überhaupt, sein Entwurf der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Deutschen Schützenbundes für das Bogenschießen, die Zusammenarbeit mit den Bundestrainern Franz Baum und Harald Dannowski - Legenden des Bogensports, all das kostbarste Zeit an Erfahrungen, die auch heute noch in die Ausbildung von Schützen und in die Entwicklung des Bogensportmaterials einfließt. Viele Deutsche Meistertitel wurden aus seinem Erfahrungsschatz geboren, genauso, wie der Weltrekord von 1984.

Die Gabriel Magnetpfeilauflage (Archivaufnahme)

Archivbild: einer der ersten Magnetauflagen
von Gerhard Gabriel, damals bereits höhen-
verstellbar

Heute an seinem Arbeitstisch streift sein Blick über weitere seiner Entwicklungen. Noch einmal nimmt er sie in die Hand, wieder und wieder, prüft und misst, wo kann man Verbesserungen einbringen, was kann man überhaupt noch verbessern. Doch bei Produkten, die bereits beinahe toleranzlos hergestellt wurden, ist es schwer weitere Verbesserungen einzubringen. Seine Magnetpfeilauflage war auch damals 1974 zukunftsweisend. Ein ähnlich innovative Pfeilauflage hatte nur noch Fred Bear, auch er eine Legende des Bogensports im internationalen Terrain. Doch die Bear-Auflage war nicht höhenverstellbar. Genau dieses Know-How einer Höhenverstellung entwarf Gerhard Gabriel. Damals übernahm diese Aufgabe ein senkrechtes Spindelsystem, bei dem man durch Drehen der Spindel die Höhenverstellung realisieren konnte. Die gesamte Pfeilauflage wurde als Block am Bogen montiert...

...Entlang des Zeitstrahls hat sich seither viel an der Gabriel-Auflage getan, etliche Verbesserungen sind eingeflossen, bis diese dann Anfang der 80er Jahre ihr heutig ausgereiftes Konzept beibehielt. Mittlerweile gibt es weltweit viele nachempfundene Pfeilanlagen, doch wirklich zuverlässige Technik steckt bei der Gabriel-Auflage im Detail: Absolut dauerhaft spielfreie Führungen, je nach Anspruch und Pfeilgewicht stehen mehrere Auflagefingerstärken und Aufnahmezylinder zur Auswahl, eine einfache und schnelle Höhenverstellung, die Möglichkeit, lediglich durch Austausch des Auflagefingers von RH auf LH zu wechseln. Ebenso einfach kann der vertikale Winkel des Auflagefingers verstellt werden. Alle Details wurden auf das wesentliche konzentriert, dabei robust und langlebig konzipiert. Speziell bei der Pfeilauflage ist Gerhard Gabriel den Wünschen seiner Kunden gefolgt, verbaut den Block aus Aluminium. Dadurch lassen sich je nach Wunsch verschiedenste Farbvarianten realisieren. Doch der Aufnahmezylinder für den Auflagefinger ist und bleibt aus Edelstahl, verschleißfest und zuverlässig seit eh und je...

Allesamt Material eines Bogensportlers für Bogensportler, dem Leben einer Leidenschaft verfallen.

Gabriel-Bogensport unterstützt die Berlin-Open mit mehreren hochwertigen Sachpreisen, nur einige der vielen Preise, die es im 2.Chance-Turnier der Nichtfinalteilnehmer unter anderem zu gewinnen gibt.

Alle Informationen zu den Berlin-Open 2010, den Anmeldemodalitäten, Unterbringung, Anfahrt, Zeitplan und Turniermodus findet ihr auf der Seite der Berlin-Open. Kontakt, entweder direkt über die Homepage www.Berlin-Archery.com oder schreibt an:

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Bericht: Holger Hüning (c)
Fotos: Archivbilder Gerhard Gabriel (c), Bilder aktueller Buttons und Pfeilauflagen: Holger Hüning (c)




Pressemitteilungen zu den Berlin-Open 2010:
>>> TV-Beitrag - Gold-Finale Rec.-Herren bei den Berlin-Open 2010
>>> TV-Beitrag - Gold-Finale Rec.-Damen bei den Berlin-Open 2010
>>> Presse - Tagesspiegel: Über die Berlin-Open 2010 im Bogenschießen
>>> Presse - Berliner Morgenpost: Diese Frau hat den Bogen raus
>>> Presse - Berliner Morgenpost: Weltklasse der Bogenschützen startet bei den Berlin Open
>>> Pressemitteilung - Berlin-Open 2010 im Bogenschießen

Alle Meldungen zu den Berlin-Open 2010:
>>> Berlin-Open - Überraschungen in den Vorkämpfen...
>>> Second-Chance, der Modus...
>>> Black Flash unterstützt die Berlin-Open
>>> Bergmann-Borsig auch mit Jugend am Start
>>> Gabriel, ein Begriff spricht für sich
>>> TS-Archery sorgt für freie Sicht
>>> Die Pressemitteilung zur Berlin-Open 2010 geht raus...
>>> THREE AT ONCE auf Tour zur Berlin-Open
>>> Schirmherrschaft der Berlin-Open übernimmt Thomas Härtel
>>> Auch GIGABOW ist mit Sachpreisen dabei
>>> Berlin-Open, Infos sei Dank
>>> Berlin-Open - die Crews davor und dahinter
>>> Marstall-Bogensport mit Händlerstand vor Ort
>>> Das Team ArcTec auf der Berlin-Open
>>> Unterkünfte zu Sonderkonditionen im Holiday Inn
>>> Face2Face Compound-Siegerin auch bei den Berlin-Open
>>> Berlin-Open 2010

Meldungen des Schützenverbandes Berlin-Brandenburg zu den Berlin-Open 2010:
>>> Lisa Unruh siegt mit dem Recurve-Bogen
>>> Vorbereitungen zu Berlin-Open 2010 der Bogensportler laufen auf vollen Touren
>>> Berlin-Open der Bogensportler

Alle Berichte zu Gabriel-Bogensport:
>>> (BB-Tipp-057) Gabriel-Wizard - Volle Flexibilität...
>>> Weltpremiere auf den Berlin-Open 2011, der neue Gabriel-Rasterbutton GSIII
>>> Gabriel, ein Begriff spricht für sich
>>> (BB-Tipp-048) Standhaft durch den Bügelverschluss
Die Zeit scheint nie still zu stehen, alles entwickelt sich weiter, auch in unserem Sport, dem Bogenschießen. So ist es meist auch eine Zeitreise, die man beim Blick auf das verwendete Material antritt. Schnell fällt man in längst vergangenen Tage zurück, möchte  die Ursprünge heute verwendeten Equipments ergründen. Eine Zeitreise technischer Entwicklungen....

...moch einen kurzen Moment in der Gegenwart verweilen, vor uns die neueste Bogensport-Ausrüstung, der letzte Schrei aktuellster Technik, mal wieder völlig neu im Design. Doch bewährte ausgereifte Technik besticht durch Zuverlässigkeit und Funktionalität, ist dauerhaft jeglichen Anforderungen gewachsen. Diesem Gedanken - Bewährtes zu erhalten, durch Optimierungen die Technik zur Perfektion zu verfeinern - dem hat sich Gerhard Gabriel verschrieben, ein Name, der für sich spricht.

Puh..., das sitzt. Wo doch der technische Fortschritt oftmals grundlegende Änderungen verspricht. Wir lehnen uns zurück, den Zeithebel noch in der Hand werden wir in das Jahr 1984 zurüsckkatapultiert. Erika Wölfe ist heute bestens in Form und legt auf 25 Metern mit 297 Ringen vor, es folgt eine 288er Wertung, mit 575 Ringen ist ein neuer Weltrekord geboren. Gerhard Gabriel kann es kaum fassen, dass seine Schützin solches vollbringt. Stolz blickt er dabei auch auf seinen Rasterbutton an ihrem Bogen. Ein Button, den man ohne zusätzliche Konterschrauben selbstsichernd am Bogen montieren kann. Dann die Kugel-Rasterverstellung für den Federdruck, und nun wurde durch seine Schützin mit genau diesem Material auch noch dieser fantastische Fabelweltrekord geschossen.

Er erinnert sich, wie alles mal begann, eine Reise zurück in die Zeit seiner ersten Tüfteleien am Button des Jahres 1974. Akribisch baut und probiert Gerhard Gabriel an seinem neuen Button. Möchte das bestehende Konzept des Buttons ändern, den die meisten weltweit als Berger-Button kennen. Viktor Berger war gerader erst in die USA ausgewandert, hatte das Prinzip des Buttons mit 3mm Führungsstift und aufgeschraubten Teflonknopf publik gemacht, eine Führung zwischen Messingstift und Lagerbohrung die Gerhard Gabriel bei weitem nicht als optimal erschien. So entwarf er den einteiligen Teflonstempel, der ab da an in einer polierten Führung lief. Eine Revolution in der Button-Technologie, die bis heute weltweit bei allen Herstellern noch immer Gültigkeit hat. Die Baugröße seines Buttons konnte der Maschinenbauingenieur noch weiter reduzieren, später dann auch eine Kugelrasterverstellung einbauen.

Auch jetzt in der Gegenwart sitzt und grübelt der Tüftler wieder über seinem Material, will dem Schützen eine möglichst einfach handhabbare und doch zuverlässige Gerätschaft konzipieren. Eine Zange fesselt seine Gedanken. Wie kann man den Butten im Bogen verspannen, ohne aber dabei die Rändelung zu beschädigen? Einfach herstellbar, innovativ, gut zu handhaben und perfekt auf das Gabriel-Equipment ausgelegt. Nach Stunden des Probierens und Entwerfens, nach schlaflosen Nächten liegt schließlich ein kleiner weißer Kunststoffgreifer vor ihm. Praktisch, einfach und gut. Heute ist genau dieser Buttonspanner aus seinen Verkaufsverpackungen nicht mehr wegzudenken.

Es war gar nicht so lange her, da ersetzte Gerhard Gabriel den Teflon-Stift durch einen Stift aus dem Material PEAK. Noch verschleißfester, noch genauer, herstellbar nun sogar in Toleranzbereichen von 1/100...3/100 mm. Gerade dieses Herzstück seines Gabriel-Buttons - ehemals als Teflonstempel die Bogenwelt revolutionierend - überlässt er nicht anderen, fertigt diesen nach wie vor selbst auf der eigenen Drehbank. Auch die Endmontage aller seiner Produkte bleibt in eigener Hand. Doch sämtliche anderen Bauteile lässt er bei umliegenden deutschen Herstellern fertigen. Gerhard Gabriel möchte dabei auch keine Massenware anhäufen, zu individuell sind die Gerätekonfigurationen seiner Buttons, ebenso die Materialwahl. Auch sollen keine übereilten Modellwechsel Heerscharen williger Käufer rekrutieren. Eher stehen stetige Weiterentwicklungen eines bewährten Konzepts im Vordergrund, in die eben auch Wünsche der Anwender mit einfließen.

Doch unsere Zeitreise ist noch lange nicht zu Ende.  Es gibt von weiteren Verbesserungen einer bereits grundsoliden Konstruktion zu berichten. Denn der Zeit weit voraus ist auch sein neuester Magnet-Button, der allerdings auch ein sehr genaues Schießen erfordert. Für den höherwertigen Anspruch hatte Gerhard Gabriel extra auch einen Titan-Button mit in's Programm aufgenommen.

Ein kleines Zeitfenster macht sich gerade ebend auf, wir können einen kurzen Blick in die Zukunft erhaschen. Vage erkennt man einen Titan-Button mit dunkel-anodisierte Färbung. Dieses ließ sich bei den bisherigen Edelstahl-Buttons nicht umsetzen. Doch Titan klingt für viele seiner Kunden nicht nur verlockend, es ist auch deutlich leichter als die bisherigen Edelstahl-Ausführungen, kann dabei aber beste Materialeigenschaften vorweisen. Mit üblichen Aluminium-Buttons anderer Hersteller möchte Gerhard Gabriel gar nicht erst anfangen, denn seine Buttons sind für die Ewigkeit gebaut, robust, zuverlässig und bewährt seit eh und je. Auch die von außen sichtbare Madenschraube erfüllt im Gegensatz zu Baureihen der Mitbewerber eine zusätzliche Möglichkeit, die Rasterverstellung dauerhaft zu fixieren. Nix da mit verlieren von Kleinstmaterialien, bei dem der Button inkl. der Rasterelemente sich auf dem Boden verteilt und nicht mehr funktionieren will. Die innere Raster-Mechanik des Gabriel-Buttons wurde völlig separat verbaut, die Madenschraube könnte genauso gut auch unabhängig davon entnommen werden.

Zeit ist ein kostbares Gut. So reicht der Zeitstrahl weit in die Vergangenheit zurück, bis dieser im Jahr 1971 auf die Anfänge der sportlichen Laufbahn Gerhard Gabriels trifft. Als mehrfacher Deutscher Meister, als erster A-Trainer Deutschlands überhaupt, sein Entwurf der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Deutschen Schützenbundes für das Bogenschießen, die Zusammenarbeit mit den Bundestrainern Franz Baum und Harald Dannowski - Legenden des Bogensports, all das kostbarste Zeit an Erfahrungen, die auch heute noch in die Ausbildung von Schützen und in die Entwicklung des Bogensportmaterials einfließt. Viele Deutsche Meistertitel wurden aus seinem Erfahrungsschatz geboren, genauso, wie der Weltrekord von 1984.

Heute an seinem Arbeitstisch streift sein Blick über weitere seiner Entwicklungen. Noch einmal nimmt er sie in die Hand, wieder und wieder, prüft und misst, wo kann man Verbesserungen einbringen, was kann man überhaupt noch verbessern. Doch bei Produkten, die bereits beinahe toleranzlos hergestellt wurden, ist es schwer weiere Verbesserungen einzubringen. Seine Magnetpfeilauflage war auch damals 1974 zukunftsweisend. Ein ähnlich innovative Pfeilauflage hatte nur noch Fred Bear, auch er eine Legende des Bogensports im internationalen Terrain. Doch die Bear-Auflage war nicht höhenverstellbar. Genau dieses Know-How einer Höhenverstellung entwarf Gerhard Gabriel. Damals übernahm diese Aufgabe ein senkrechtes Spindelsystem, bei dem man durch Drehen der Spindel die Höhenverstellung realisieren konnte. Die gesamte Pfeilauflage wurde als Block am Bogen montiert...

...Entlang des Zeitstrahls hat sich seither viel an der Gabriel-Auflage getan, etliche Verbesserungen sind eingeflossen, bis diese dann Anfang der 80er Jahre ihr heutig ausgereiftes Konzept beibehielt. Mittlerweile gibt es weltweit viele nachempfundene Pfeilanlagen, doch wirklich zuverlässige Technik steckt bei der Gabriel-Auflage im Detail: Absolut dauerhaft spielfreie Führungen, je nach Anspruch und Pfeilgewicht stehen mehrere Federstärken und Aufnahmezylinder zur Auswahl, eine einfache und schnelle Höhenverstellung, die Möglichkeit, lediglich durch Austausch des Auflagefingers von RH auf LH zu wechseln. Ebenso einfach kann der vertikale Winkel des Auflagefingers verstellt werden. Alle Details wurden auf das wesentliche konzentriert, dabei robust und langlebig konzipiert. Speziell bei der Pfeilauflage ist Gerhard Gabriel den Wünschen seiner Kunden gefolgt, verbaut den Block aus Aluminium. Dadurch lassen sich je nach Wunsch verschiedenste Farbvarianten realisieren. Doch der Aufnahmezylinder für den Auflagefinger ist und bleibt aus Edelstahlt, verschleißfest und zuverlässig seit ehe und je...

Allesamt Material eines Bogensportlers für Bogensportler, dem Leben einer Leidenschaft verfallen.

Gabriel-Bogensport unterstützt die Berlin-Open mit mehreren hochwertigen Sachpreisen, nur einige der vielen Preise, die es im 2.Chance-Turnier der Nichtfinalteilnehmer unter anderem zu gewinnen gibt.

Alle Informationen zu den Berlin-Open 2010, den Anmeldemodalitäten, Unterbringung, Anfahrt, Zeitplan und Turniermodus findet ihr auf der Seite der Berlin-Open. Kontakt, entweder direkt über die Homepage www.Berlin-Archery.com oder
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