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Berlin-Open 2011 Die Berlin OPEN 2011, das W&W Indoor Tournament in Berlin, ist nun bereits wieder Geschichte. Ein Rückblick lohnt sich dennoch, denn es war ein Turnier der großen und kleinen Überraschungen. Vom 16.-18. Dezember schossen und kämpften 400 Schützen aus 34 Nationen in der großen Halle des Sportforums Berlin um die Geld- und Sachpreise. Das Motto "Nachwuchs- und Breitensport trifft Spitzensport" findet sehr zu unserer Freude immer mehr Anhänger. Weltmeister, Europameister, Olympiateilnehmer und Deutsche Meister standen in Berlin mit ambitionierten Nachwuchsschützen und leistungs-orientierten Breitensportlern aus dem Ausland und der ganzen Bundesrepublik gemeinsam an der Schießlinie. Dieser Umstand ist so interessant, dass in diesem Jahr zwei TV Teams dies zum Anlass nahmen und von den OPEN berichteten.

Berlin-Open 2011 Archery
Siegerehrung Compound Herren
Im Starterfeld waren so klangvolle Namen wie Natalia Valeeva, Pia Carmen Lionetti, Albina Loginova, Martin Dambsbo, Peter Elzinga, Ivana Buden, Jeff Henckels, Sergio Pagni  und mit Lee Chang-Hwang, dem Weltmeister 2009 von Ulsan, nach langer Abstinenz in Deutschland, auch wieder ein Spitzenschütze aus Südkorea. Aus Deutschland waren  Elena Richter, Susanne Poßner, Sebastian Rohrberg, Daniel Hartmann, Veronika Haidn Tschalova, Paul Titscher (Deutschlands diesjähriger Teilnehmer beim Weltcup Finale), Patricia und Sabine Sauter um hier nur einige zu nennen, am Start. Womit wir bei den Überraschungen wären. In den Vorrunden waren alle noch sehr gut platziert oder sogar in Führung, bei der Vergabe der Podestplätze war mit Ausnahme von Susanne Poßner aber keiner der Genannten mehr dabei. Ebenso erging es allen teilnehmenden Startern, die 2010 auf dem Podest standen. Mit Ausnahme von Mike Schloesser, im Vorjahr Dritter, dieses Jahr Zweiter Compound Herren, gelang es keinem den Vorjahreserfolg zu wiederholen. Am Sonntag machte schon das Wort vom Favoritensterben die Runde. So drastisch will ich es nicht ausdrücken, aber im Wettbewerb mit dem olympisch-en
Berlin-Open 2011 Archery

Siegerehrung Recurve Damen
Recurvebogen  gehörte der Finaltag  den 'Jungen Wilden'.

Besonders beeindruckend der Auftritt von Isabel Viehmeier, der einzigen deutschen Teilnehmerin Bogensport bei den 1. Olympischen Jugendspielen in Singapur 2010. Nach der Vorrunde bereits auf einem sehr guten 5. Platz in diesem starken Feld liegend, war sie in den Finalrunden mit Ausnahme des 1/8-Finals, wo ein Stechen entscheiden musste, nie ernsthaft gefährdet. Im 1/4-Finale besiegte sie Carmen Pia Lionetti mit 6.0, im Halbfinale die Nationalkaderschützin Susanne Poßner ebenfalls mit 6:0 um im Finale gegen die Ukrainerin Polina Rodionova ein weiteres 6:0 folgen zu lassen, und verdient den Sieg der diesjährigen Berlin OPEN Damen Recurve zu feiern.

Berlin-Open 2011 Archery

Pia Eibecks Freude nach dem Sieg über N.Valeeva
Das war aber nicht die einzige Überraschung bei den Damen. Die junge Pia Eibeck aus Darmstadt steckte voll davon. Im 1/16. Finale gab sie zuerst der Nationalkaderschützin Veronika Haidn Tschalova mit 6:2 das Nachsehen um davon beflügelt  im 1/8. Finale für die wohl wahrscheinlich größte Sensation der Tage von Berlin zu sorgen. Mit Natalia Valeeva, der mehrfachen Welt-u. Europameisterin, Olympiasiegerin im Team wartete eine scheinbar unschlagbare Gegnerin auf sie. Sie schaffte aber die Sensation und entschied das Match mit 7:3 für sich und freute sich riesig über diesen Erfolg über die Favoritin, die sich für ihre 6. Teilnahme nicht weniger als die Goldmedaille bei den olympischen Spielen in London 2012, als Ziel gesetzt hat.

Berlin-Open 2011 Archery

Siegerehrung Recurve Herren

Ebenso sensationell wie überraschend der Sieg von Tilman Bremer im 1/16 Finale bei den Herren Recurve. Erst über ein Shoot off überhaupt ins Finalfeld gelangt, bekam er es gleich mit dem Weltmeister von 2009 und Team Olympiasieger von 2008, Lee Chang Hwan zu tun. Mit der ersten 30 gelang es offensichtlich dem für den Rheyter TV startenden Tilman eine gewisse Nervosität beim Südkoreaner zu erzeugen und in der Folge mit einer konzen-trierten Leistung den Sieg mit 6:4 zu sichern. Für Tilman ein Riesenerfolg, für uns andere, die wir gerne Lee Chang Hwan noch etwas zugesehen hätten, schade. Pia Eibeck und Tilman Bremer werden die Tage von Berlin vermutlich nicht so schnell vergessen.

Doch zurück zu den Herren Recurve.  Ähnlich wie bei den Damen zog hier einer einsam seine Kreise. Was Isabel die 6:0 war, das war Florian Kahllund  das 6:4. Mit Ausnahme des 1/8 Finals stand am Ende immer dieses Ergebnis auf der Anzeige. Wie er selbst sagte, ohne große Erwartungen  angereist, war aber schon nach der Vorrunde mit 577 Ringen und Platz 12 in diesem hochkarätigen Feld klar, vielleicht geht doch was. Der Auftakt gegen Per Bengtsson 6:4 und das 7:1 gegen den Sebastian Rohrberg Bezwinger Sven Giesa waren  schon mal ein Anfang. Max Weckmüller und den wahrscheinlich schwersten Gegner an diesem Tag, dem in der Vorrunde Besten und Nationalkaderschützen Christian Weiss gab er in der Folge mit je 6:4 das Nachsehen. Und da war es - Finale. Gegen den Ukrainer Oleksandr Skachok behielt der für den SSC Fockbek startende Norddeutsche ebenfalls mit 6:4 die Oberhand und durfte sich nicht nur über seinen bisher größten Erfolg sondern auch über einen stattlichen Siegerscheck freuen.

Berlin-Open 2011 Archery
Kyung Rae Park mit einem Teil der Volunteers
Der Titel Compound  Damen blieb diesmal in Deutschland. Andrea Weihe (Unterwellenborn) siegte in einem äußerst spannenden und ausgeglichenen Finale im  Stechen gegen Jelena Babinina aus Litauen, die zuvor  die  Vorjahressiegerin und amtierende Weltmeisterin Albina Loginova ausgeschaltet hatte.

Bei den Herren Compound fand das Finale in diesem Jahr ohne deutsche Beteiligung statt. Morgan Lundin aus Schweden und Maik Schloesser aus den Niederlanden hießen die Finalisten. Maik Schloesser bezwang zwar auf dem Weg dorthin den Vorjahressieger Robert Abstreiter, konnte sich gegen den starken Schweden Lundin aber nicht durchsetzen und so blieb Platz 2. Nach dem 3. Rang des Vorjahres sollte es dann aber 2012 klappen.

Ein großer Erfolg und mit viel Spaß angegangen, war auch in diesem Jahr der Wettbewerb 'Second Chance'. Am Sonntag früh wurde in drei Gruppen, in drei Durchgängen zu je 5 Pfeilen auf eine Sonderauflage um die wertvollen Sachpreise, die teilweise von den Stiftern selbst an die Sieger in den vier Klassen übergeben wurden, geschossen. Teilnahmeberechtigt sind dafür alle, die nicht das Feld  der ersten 32 in ihrer Klasse erreicht haben. So konnte der eine oder andere noch ein hochwertiges Souvenir aus Berlin mitnehmen.

Alle Gold-Finals mit spannenden Matches sehen Sie in unserer Video-Übersicht. Ebenso haben wir eine umfangreiche Foto-Galerie von allen drei Turniertagen für Sie bereitgestellt.

Berlin-Open 2011 Archery

Kyung Rae Park mit mit den Kampfrichtern
Ein Wort noch in eigener Sache. Den Sponsoren und Kooperationspartnern  der Berlin OPEN 2011 wurde bereits offiziell gedankt. Hier soll aber nochmal all den Volunteers vom BSC BB-Berlin und denen der anderen Vereine, die z.T. zusammen mit ihren Eltern wesent-lich zum Gelingen des Turniers beigetragen haben unser besonderer Dank ausgesprochen werden. Der Dank geht  auch an Emmilio Allmendinger und sein Team der Auswerter Detlef und Johannes sowie an das Team der Kampfrichter Sabine Szymanowski, Sabrina Steffens,  Wolfgang Böcker, Stefan Lehmann und Jürgen Ebener. Last but not least, Dank an Peter Sauer. Alle sind seit der ersten Stunde dabei und wir hoffen auch im nächsten Jahr, wenn es heißt Berlin-Open 2012.


Bericht: Carsten Rauchhaus (c)
Fotos: Carsten Rauchhaus (c)



Pressemitteilungen zu den Berlin-Open 2011:
>>> Pressemitteilung - Berlin-Open 2011 im Bogenschießen

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