Kleine Vereinschronik 1968 wurde die Abteilung Bogenschießen Berlin der SG Bergmann Borsig e.V. gegründet. Den Gründungsmitgliedern stand zum Trainieren kaum Material zur Verfügung. Trainiert wurde damals zuerst auf den Schießplatz Schönholz, dann wurde uns erst der Fußball Hartplatz und anschließend der Fußball Rasenplatz zugewiesen. Nach ca.3-4 Jahren errichteten wir uns auf dem jetzt genuzten Gelände in der Pichelswerderstraße in Pankow, die Bogensportanlage. Ausgebildete Trainer gab es damals nur wenige, sodass die Schützen die meiste Zeit auf sich allein gestellt waren. Obwohl Bogensport in der ehemaligen DDR nicht gefördert wurde, fand der Verein schnell Zulauf, und die Mitgliedszahlen wuchsen kontinuierlich. Nach und nach kamen andere Disziplinen wie Compound und Blankbogen hinzu, 1997 entstand die Fachgruppe Kyudo – Japanisches Bogenschießen. Das besondere Augenmerk des Vereins galt damals wie heute der Förderung des Nachwuchses. Bis 1990 konnte der Verein über 150 Medaillen erringen und war somit einer der erfolgreichsten Vereine der Republik. Seit Schuljahresbeginn 1997 können Kinder und Jugendliche eine sportorientierte Gesamtschule besuchen, an der Bogensport als Leistungsfach unterrichtet wird. So ermöglicht der Verein den Einstieg in den Leistungssport Bogenschießen. Zahlreiche dieser Nachwuchsschützen haben seitdem an Junioren-Europacups, Europameisterschaften und Weltmeisterschaften teilgenommen und Medaillenränge belegt. Für diese erfolgreiche Jugendarbeit wurde der Verein Bergmann-Borsig e.V. 1995 und 2002 mit dem "Grünen Band" der Dresdner Bank ausgezeichnet. Heute ist der Verein Bergmann-Borsig zu einem festen Bestandteil der deutschen Bogensportszene geworden. Bei jeder Deutschen Meisterschaft stellen wir eine der größten und erfolgreichsten Delegationen. Wir haben die Olympia-Medaillengewinnerin Cornelia Pfohl als Ehrenmitglied in unseren Reihen, sowie als aktives Mitglied Wiebke Nulle, die mit der Mannschaft Gold und Bronze bei Weltmeisterschaften holte. Mit Lisa Unruh und Karina Winter kamen 2 des dreiköpfigen Damenteams, das 2007 Mannschafts-Vizeweltmeister wurde aus unseren Reihen. Einer der Höhepunkte der Vereinsgeschichte war 1998 der Sieg der neu eingeführten Bundesliga. Das im Durchschnitt gerade einmal 17,5 Jahre alte Team setzte sich gegen die starke Konkurrenz aus Essen und Welzheim durch und gewann damit die erste auf diese Weise ausgerichtete Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Auch 2001 und 2007 konnte unser Team das Bundesligafinale gewinnen. Solche Erfolge führten dazu, dass wir heute Landesleistungszentrum und Bundesstützpunkt im Bogenschießen sind.Doch nicht nur der Leistungssport ist dem Verein wichtig. Auch der Erwachsenenbereich wächst stetig. Allein im Jahr 2006 konnten wir sechs Einsteigerkurse für Erwachsene mit ca. 45 Teilnehmern anbieten. Interessierten jeder Altersklasse bieten wir so die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung selbst einmal den Bogen in die Hand zu nehmen. Neben dem nötigen Fachwissen kommt dabei auch der Spaß nicht zu kurz. Seit 2005 findet auf dem Gelände in der Pichelswerderstraße das Traditionell-Spektakel / Fackelschießen statt, bei dem sich auch die traditionellen Blankbogenschützen vorstellen und die Besucher in mittelalterlicher Atmosphäre in die einzelnen Disziplinen "hineinschnuppern" können. Leistungssportler wie auch Freizeitschützen jeder Altersklasse sind bei uns herzlich willkommen!
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1968 wurde die Abteilung Bogenschießen Berlin der SG Bergmann Borsig e.V. gegründet. Den Gründungsmitgliedern stand zum Trainieren kaum Material zur Verfügung. Trainiert wurde damals zuerst auf den Schießplatz Schönholz, dann wurde uns erst der Fußball Hartplatz und anschließend der Fußball Rasenplatz zugewiesen. Nach ca.3-4 Jahren errichteten wir uns auf dem jetzt genuzten Gelände in der Pichelswerderstraße in Pankow, die Bogensportanlage. Ausgebildete Trainer gab es damals nur wenige, sodass die Schützen die meiste Zeit auf sich allein gestellt waren. Obwohl Bogensport in der ehemaligen DDR nicht gefördert wurde, fand der Verein schnell Zulauf, und die Mitgliedszahlen wuchsen kontinuierlich. Nach und nach kamen andere Disziplinen wie Compound und Blankbogen hinzu, 1997 entstand die Fachgruppe Kyudo – Japanisches Bogenschießen.
Das besondere Augenmerk des Vereins galt damals wie heute der Förderung des Nachwuchses. Bis 1990 konnte der Verein über 150 Medaillen erringen und war somit einer der erfolgreichsten Vereine der Republik. Seit Schuljahresbeginn 1997 können Kinder und Jugendliche eine sportorientierte Gesamtschule besuchen, an der Bogensport als Leistungsfach unterrichtet wird. So ermöglicht der Verein den Einstieg in den Leistungssport Bogenschießen. Zahlreiche dieser Nachwuchsschützen haben seitdem an Junioren-Europacups, Europameisterschaften und Weltmeisterschaften teilgenommen und Medaillenränge belegt. Für diese erfolgreiche Jugendarbeit wurde der Verein Bergmann-Borsig e.V. 1995 und 2002 mit dem "Grünen Band" der Dresdner Bank ausgezeichnet.
Heute ist der Verein Bergmann-Borsig zu einem festen Bestandteil der deutschen Bogensportszene geworden. Bei jeder Deutschen Meisterschaft stellen wir eine der größten und erfolgreichsten Delegationen. Wir haben die Olympia-Medaillengewinnerin Cornelia Pfohl als Ehrenmitglied in unseren Reihen, sowie als aktives Mitglied Wiebke Nulle, die mit der Mannschaft Gold und Bronze bei Weltmeisterschaften holte. Mit Lisa Unruh und Karina Winter kamen 2 des dreiköpfigen Damenteams, das 2007 Mannschafts-Vizeweltmeister wurde aus unseren Reihen.
Einer der Höhepunkte der Vereinsgeschichte war 1998 der Sieg der neu eingeführten Bundesliga. Das im Durchschnitt gerade einmal 17,5 Jahre alte Team setzte sich gegen die starke Konkurrenz aus Essen und Welzheim durch und gewann damit die erste auf diese Weise ausgerichtete Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Auch 2001 und 2007 konnte unser Team das Bundesligafinale gewinnen. Solche Erfolge führten dazu, dass wir heute Landesleistungszentrum und Bundesstützpunkt im Bogenschießen sind.
















