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Weltcup 2014 Tag-1, Shanghai
Nach der Vorrunde gab es bereits erste erfreuliche Ergebnisse aus den Eleminations unserer deutschen Starter, und damit auch derjenigen vom BSC BB Berlin. Chronologisch. Das Mixed Team, das erstmalig in der Besetzung Richter/Kahllund antrat schlug im Achtelfinale Indien sehr überzeugend mit 6:0. Im Viertelfinale gegen das Team aus Taiwan ging es erheblich enger zu und das Match ging knapp mit 3:5 aus deutscher Sicht verloren.

In der Damenkonkurrenz war für Veronika Haidn Tschalova ebenfalls Taiwan der Stolperstein. Gegen die in der Vorrunde ringgleich schießende und daher nur um einen Platz entfernt liegende Taiwanesin Chang ging es erwartungsgemäß sehr eng zu und Chang gewann knapp mit 6:4. Karina Winter überstand das Erstrundenmatch (1/48) gegen die Kasachin Yelena Li und siegte überzeugend mit 7:3. In der zweiten Runde, gegen die Polin Natalia Lesniak war beim 6:2 für die WM Vierte von Belek allerdings Schluss. Das gleiche Schicksal ereilte Lisa Unruh. Erstrundenmatch gegen die Dänin Toender überzeugend mit 7:1 gewonnen und im Zweitrundenmatch mit gleichem Ergebnis gegen die Japanerin Ayano Kato verloren, wenngleich nur das 7:1 für sich zu klar klingt, denn Lisa musste sich immer nur um einen Ring, den die Japanerin in den Sets besser war, geschlagen geben.

Elena Richter, die Vierte im Bunde, hatte ein Freilos und griff erst im 1/24 Finale ein. Gegen die Amerikanerin Elin Mickelberry, die doch etwas überraschend ihre Landsfrau Khatuna Lorig schlug, gelang ein überzeugender Sieg (7:1). Gegen Kateryna Palekna aus der Ukraine wurde es etwas enger, aber 6:4 gewonnen und das Achtelfinale erreicht. Auch hier war Elena erfolgreich und konnte dieses Match gegen Jueman Zhu aus China mit 6:2 siegreich gestalten und steht nun in der Runde der letzten acht. Dort dann ist ihr Viertelfinale gegen die Französin Laurie Lecointre zu Ende gegangen. Die Französin, Platz 46 der Vorrunde, hatte bis hierhin auch weit vor ihr liegende Gegnerinnen in den Eleminations rausgeworfen. Elena war also gewarnt und lag doch schnell mit 0:4 im Rückstand, bevor ein Unentschieden zum 5:1 die Wende einläutete. Die nächsten 2 Sets gingen an die Berlinerin und damit 5:5 und Stechen. Mit aller Routine und Konzentration gelang ihr eine 10 und der Einzug ins Halbfinale und damit unter die letzten Vier.

Hier nun im Halbfinale stand sie der starken Japanerin Ayano Kato gegenüber, genau die, der auch unsere Lisa Unruh unterlegen war. Hier jedoch eine klare Entscheidung für die Berlinerin, 7:3, und der Kampf um Gold am Sonntag war gesichert.

Florian Kahllund der einzige deutsche Vertreter in der Herrenkonkurrenz hatte ebenfalls ein Freilos. Seine erste Begegnung gegen den Briten Sean Eveans gewann er mit 6:4. Der Japaner Ota, der zuvor den starken Ukrainer Ivanytskyy ausschaltete, war der erwartete harte Brocken, musste sich dem Fockbeker aber mit 7:3 geschlagen geben. Und da war er wieder, denn bereits in Nimes bei der Hallen WM lautete sein Gegner Taylor Worth aus Australien, wie auch jetzt in Shanghai. In Nimes war es nach 5 Sets bei 2 Zehnern im Stechen, die bessere für Worth, die den Ausschlag gab und Shanghai? Der Australier gewann mit 6:2, wenngleich Florian wahrlich nicht schlecht schoss, so hätte er z.B. B Ellison der zeitgleich auf der Linie stand mit seinen Ergebnissen stark in Bedrängnis gebracht. Aber der Australier ließ mit jeweils 30 Ringen in den letzten beiden Sets einfach nichts zu.

In den Team-Wettbewerben der Recurve-Damen in die Elimination war bereits nach der ersten Runde gegen die Mongolei im 1/8-Finale Schluss.

Bleibt der Blick nach vorn in den Einzelentscheidungen. Denn Elena Richter vom BSC BB-Berlin hat bereits durch ihren Final-Einzug und somit den Kampf um Gold mindestens eine Silber-Medaille sichert.

Wir drücken die Daumen, und Alle ins Gold fürs Finale


Bericht: Carsten Rauchhaus

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