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Berlin-Open 2011
In der 127-Starter umfassenden Herrenklasse-Compound nahm die Schlacht ihren Verlauf, von Favoritensterben war zwar nicht direkt die Rede, doch einige Schützen von Rang mussten sich schon nach der Qualifikation mit dem Second-Chance Modus zufrieden geben. Diesem fiel z.B. der Schweizer Spitzenschütze Patrizio Hofer vom Hoyt Hoyt Pro Staff-Team mit Materialdeffekt, der Däne Simon Mikkelsen (diesjähriges Team-WM Bronze bei den Kadetten), der russische Compounder Denis Segin (Team-EM-Gold 2010) und der Berliner Rainer Voss vom 1.BBS zum Opfer,  ebenso aber auch etliche aus dem Nachwuchsbereich, wie z.B. das Ausnahme-Nachwuchstalent von Marstall-Bogensport Henrik Hornung, Andreas Darum (DEN) und Kevin Burri aus der Schweiz...

Bis hin zum 64. Platz fanden sich Ergebnisse von mind. 570 Ringen in der Vorrunde. Mindestens 290er Ergebnisse wurden in der 1.Hälfte der Qualifikation gar 33 Mal geschossen, in der 2.Hälfte dann 34 Mal. Ein ausgesprochen hohes Niveau dieses internationalen Sptizenfeldes. Der Qualifikationserste Martin Damsbo (DEN) führte das Feld unangefochten mit 594 Ringen an. Ernüchterung auf der ganzen Linie vor allem im vorderen Viertel, denn für's 1/16-Finale der besten 32 brauchte man unglaubliche 579er Ringzahlen, also knapp 2x 290er Ergebnisse. Aber damit nicht genug, denn dieses hatten gleich 6 Schützen auf ihrer Kladde zu stehen. Noch bevor Samstag Abend die ersten Finals begannen, kam es ersteinmal zum berüchtigten Schoot-Off, bei dem sich unter lautstakren Anfeuerungsrufen und gut gefüllten Rängen Simon Mikkelsen (DEN), Marcin Golygowski (POL), Kristmann Einarsson (ISL), Christian Raupach (GER, Arctec Pro Staff Team), Vladimir Brada (CZE) und Philipp Rosek (GER, 1.BBS) duellierten ;-D

Berlin-Open 2011 Archery

Schoot-Off um den Einzug ins 1/16-Finale, von l. nach r.:
Vladimir Brada, Kristmann Einarsson, Marcin Golygowski,
Simon Mikkelsen, Christian Raupach und Philipp Rosek

Schoot-Off - erster Durchgang , der Däne Simon Mikkelsen macht mit einer 9 alles klar und ist schon mal aus dem Rennen. Auch die 10 vom polnischen Compoundschützen Marcin Golygowski halfen diesem nicht zum Weiterkommen, lag viel zu weit ausserhalb. Für alle, die's nicht glauben wollen, manchmal sollen tatsächlich auch dünne Carbonpfeile selbst in der Halle zu was nützlich sein, so auch bei Philipp Roseks Sticknadel in der 10, die eindeutig am weitesten in der Mitte erkennbar, zumindest messbar war. Er kam somit als erster weiter! Doch bei den fetten Rohren von Christian Raupach, Vladimir Brada und Kristmann Einarsson war mit dem Maßband deren 10er eher überall ähnlich mittig, aaaaalso..., noch mal ran Jungs, haut rein. Den mittigsten 10er hatte im zweiten Durchgang dann Vladimir Brada versenkt, das zweite 1/16-Finalticket war seines.

Berlin-Open 2011 Archery

Sensationell: Der Vorrunden-32. Brada (r)
besteht gegen den Qualifikations-Ersten
Damsbo (l)

So, nun ging's aber Samstag Abend mit den ersten Eleminations los. Logo, eine Pflichtkür für die Großen der Zunpft. Für die aktuelle Tagesmeldung nun die erste Sensation: Der gerade so mit Ach und Krach in's 1/16-Finale eingezogene Tscheche Vladimir Brada (Platz 32 der Vorrunde) schmeißt den dänischen Spitzenschützen und Vorrunden-Ersten Martin Damsbo (DEN) mit eindrucksvollem 6:2 raus, Respekt! Dieser muss nach dem 1/8-Finale dann aber selbst gegen den Franzosen Jocelyn de Grandis (vom Dixis Pro Staff Team) die Seegel streichen. Erstaunlich, letzterer schoss noch vor gar nicht langer Zeit mit dem Olympischen Recurvebogen, war 2004 gar Olympiateilnehmer, und schießt sich nun zu den Berlin-Open 2011 weit nach vorn in die Finals vor.

Derweil hangelt sich Vorjahressieger Robert Absteiter (GER) mit jeweils 7:1 durch die Eliminations, bleibt im 1/4-Finale aber am Holländer Mike Schloesser hängen. Und Mike wiederum zeigte unserem Ausnahmeschützen Paul Titscher im 1/8-Finale, dass die Holländer beim Bogenschießen Deutschland wunderbar besiegen können, 6:2 sind ein eindrucksvoller Sieg. Dabei hätte sich Paul sicher mehr Chancen versprochen, besiegte er in seiner Auftaktrunde der besten 32
Berlin-Open 2011 Archery
1.Halbfinale, von l. nach r.: Jocelyn de Grandis (FRA)
gegen Mike Schloesser (NED)
den Berliner Lars Klinger (beide GER, vom ArcTec Pro Staff Team) mit ebenso beeindruckenden 7:1. Auf anderer Bahn kämpft im 1/16-Finale gerade Jens Asbach (GER) gegen den ukrainischen Schützen Kostyantyn Shkolnyy. Auch er gewinnt mal eben mit 7:1 und schickt gleich im Anschluss auch den dänischen Top-Compounder Torben Lindberg Johannessen mit 6:4 in die Versenkung. Zweite Sensation für unsere BB-Presse: der Vorrunden-Zweite Morten Bøe (NOR) kann im 1/4-Finale unserem deutschen Schützen Jens Asbach keinen Einhalt gebieten, schafft gerade mal 2 Gegenpunkte, wo Bøe doch zuvor extra noch den amt. dänischen Teamweltmeister Patrick Laursen im Schoot-Off des 1/8-Finales mit dem Hauch einer besseren 10 knapp geschlagen hatte, tja..., Pech ;-(

Wir sind mittlerweile im Halbfinale, in dem einerseits Mike Schloesser (NED) auf Jocelyn de Grandis (FRA), und im 2.Duell Jens Asbach (GER) auf Morgan Lundin (SWE) trifft. Dieser schwedische Spitzenschütze ist kein Unbekannter, Weltmeister, Weltcupgewinner, Europameister usw..., sämtliche Titel hat er schon, heute macht er mal Zwischenstation auf den Berlin-Open und will auch hier was reißen. Und hier in Berlin hatte er zum Warmschießen zuvor schon mal den italienischen Ausnahmeschützen Sergio Pagni vom Hoyt Pro Staff-Team mit 6:4 platt gemacht.

Berlin-Open 2011 Archery

2,Halbfinale, von l. nach r.:
Morgan Lundin (SWE) gegen Jens Asbach (GER)
Doch beginnen wir mit dem ersten Halbfinale. Dieses führte Mike Schloesser von Beginn an,...äh..., an - ja, so sagt man wohl, auch wenn der französische Schütze ihm in der zweiten und vierten Serie zumindest je einen Punkt abnehmen konnte. Und genau wie in der Einstiegsserie besiegelt Mike Schloesser das Ding wiederum mit einer satten 30er. Ein recht eindeutiges 6:2 für Holland, Mike Schloesser zieht als erster in's Gold-Finale ein. Ganz anders hingegen das 2. Halbfinalduell, in dem Asbach und Lundin auch nach zwei Serien mit je 30er Ergebnissen gleich auf lagen. Die dritte 30er verhalf dem Deutschen dann zum Vorsprung, den der Schwede in der vierten Passe mit 'ner 30er konterte und gleich auf zog, nun also 4:4! Fünfte Serie, beide Schützen je 28, und wiederum Patt, 5:5! Ein Schoot-Off musste entscheiden, doch auch hier wiederum jeder eine 10! Per Maßband hatte Morgan Lundin dann aber doch die Nase vorn, der 2.Gold-Finalschütze stand fest...

Im Finale treten somit an: Morgan Lundin (Schweden) gegen Mike Schloesser (Holland)

>>> Berlin-Open 2011 - Gold-Finale Compound-Herren auf YouTube TV-Bericht


YouTube -Kanal vom Bogensportclub BB-Berlin e.V.
Morgan Lundin (SWE) : Mike Schloesser
(NED)
29.12.2011 - YouTube
Video von Wolfgang Schwarz (c)

Bericht: Holger Hüning (c)
Fotos: Wolfgang Schwarz (c) / Video: Wolfgang Schwarz (c)



Pressemitteilungen zu den Berlin-Open 2011:
>>> Pressemitteilung - Berlin-Open 2011 im Bogenschießen

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