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FITA-Recurve FITA-Compound Traditionell
Spielraum des BogensWie viel Luft darf eigentlich ein Bogen in der Stützhand haben? Wieweit oder wie eng muss die Finger- bzw. Handgelenkschlaufe eingestellt sein?

Diese Frage stellen sich immer wieder FITA-Recurve Schützen im Einsteigerbereich. Immer wieder ist es zu beobachten, dass die Schlaufen dabei anfangs so weit eingestellt sind, dass die Schützen beim Abschuss den Bogen unbewusst aufzufangen versuchen. Es also zu einer Reaktion nach dem Abschuss in der Stützhand kommt. Unter Stress – also im Wettkampf – greifen die Schützen dann bereits schon im Moment des Abschusses nach dem Bogen. Unweigerlich wird der Bogen dabei verrissen, Streuung und Frust sind die Folge.

Zurück zum Spielraum des Bogens in der Stützhand: Der sollt ca. 1,5 bis maximal 2 Zentimeter bei Einsteigern betragen. Mehr anfangs nicht! Bleiben Finger und Daumen leicht gekrümmt am Bogen angelegt, so fällt der Bogen dann durch den geringen Spielraum regelrecht in die Finger hinein.

Der Schütze hat dann bereits eine Sorge weniger, die ihn im Moment des Abschusses belasten könnte, schießt somit freier.

Ist ein Nachgreifen des Bogens dadurch ausgeschlossen, schießt der Schütze bereits sehr stabil und kann er sich nun auf die feineren Technikdetails konzentrieren, so kann dieser Spielraum am Bogen auch wieder erweitert werden. Dabei wäre dann der Vorteil, dass der Schütze den nun weiteren Bogenweg durch den längeren Spielraum im Moment des Abschusses besser spürt. Einen sauberen Schuss besser erfühlen kann.

(C) www.Bogenwiese.de
Tipps & Tricks für Bogenschützen
Autor:
Fotos/Fotobearbeitung:
Holger Hüning (c)
Wolfgang Schwarz (c)
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