image

FITA-Recurve FITA-Compound Traditionell
Zwei Mal Training im Verein? Wie weit reicht da wohl die Kondition eines FITA-Recurveschützen in einem Wettkampf, werden sich viele Schützen fragen. Übersteht man damit ein Turnier, oder ist man eher mit dem Zuggewicht als der eigentlichen Schießtechnik beschäftigt...

Da hilft es, der Kondition zu Hause auf die Sprünge zu helfen.

Am besten gleich den gesamten Bogen aufbauen, nebst sämtlichen Stabilisatoren, Button und Visier. Schließlich tragen auch sie zum Gesamt-Eigengewicht des Bogens bei.

Der Bogen wird nun mit eingelegtem Pfeil, jedoch ohne Klicker gespannt und im Anker mit durch Einsatz der Zugschulter ca. 15 Sekunden gehalten. Die Kraft der Zugschulter wird dabei kontinuierlich fein dosiert erhöht. Anschließen den Bogen wieder absetzen und ca. 15 Sekunden Pause.

Nun wird die Übung in 5er Paketen wiederholt mit anschließender ca. 5 bis 10 Minuten Pause. Solche 5er Pakete sollten etwa 4 bis 6 mal am Tag etwa ein bis zwei Mal die Woche durchgeführt werden. Das hieße also ca. 20 bis 30 Mal Bogenspannen ergäbe ein zusätzliches Konditionstraining Daheim.

Ein zusätzliches Feedback über die Qualität der eigenen Körperhaltung liefert dabei ein Spiegel, vor dem man sich stellt. Man sollte sich dabei leicht von vorn und der Seite sehen können, kann sich je nach Bedarf beim Bogenspannen und Ankern beobachten, sofort gezielt eingreifen.

Gerade beim erstmaligen Durchführen dieser Übung stößt man schnell an seine Grenzen, das lange Halten des Bogens wird zur Qual. Jedoch über mehrere Wochen durchgeführt, werden die Übungen immer leichter, es ist beim Training im Verein eine zunehmende Entlastung des Zuggewichts am Bogen zu spüren. Der Schütze kann sich nun deutlich besser auf den eigentlichen Schießstil konzentrieren.

(C) www.Bogenwiese.de
Tipps & Tricks für Bogenschützen
Autor:
Fotos/Fotobearbeitung:
Holger Hüning (c)
Wolfgang Schwarz (c)
Zum Seitenanfang