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FITA-Recurve FITA-Compound Traditionell

1. Einleitung

Unter Aufwärmen versteht man alle Maßnahmen, die vor einer sportlichen Belastung, sei es Training oder Wettkampf, der optimalen physischen und mentalen Vorbereitung dienen. Aufwärmen ist in der Regel für jede Sportart unerlässlich. Durch ein sinnvolles Aufwärmen sollen Verletzungen vorgebeugt, Durchblutung und Stoffwechsel angeregt sowie die Mobilität der Gelenke erhöht werden. Die Technik und Dauer der Aufwärmphase variieren mit Sportart und hängen von den persönlichen Faktoren des Sportlers ab. Gerade aber für Personen, deren Arbeitsleben durch Bürotätigkeiten geprägt ist, empfiehlt sich sorgfältiges Aufwärmen und Dehnen vor dem Training, und gewissenhaftes Abwärmen nach dem Training um angespannte Muskelgruppen zu lockern.
Das hier vorgeschlagene Aufwärmprogramm ist daher nur eine Empfehlung für den Bogenschützen und kann den einzelnen Bedürfnissen des Sportlers angepasst werden. Grundsätzlich sollten nur die Techniken verwendet werden, die das Wohlempfinden steigern.

2. Aufwärmen

Wie bereits erwähnt gilt die Grundregel: Erwärme dich so, dass es dir gut tut und du dich auf Training/Wettkampf vorbereitet fühlst! Aus Motivationsgründen empfiehlt es sich, die Erwärmung in der Gruppe durchzuführen. Bei der Ausführung ist wichtig, dass die Übungen zuerst langsam und mit kleiner Schwingungsperiode durchgeführt werden und Intensität und Amplitude behutsam gesteigert werden.
Handgelenkkreisen Ellenbogenkreisen
a. Handgelenkkreisen
b. Ellenbogenkreisen
Schulterkreisen Achtern
c. Schulterkreisen
d. Achtern
Gegengleiches Schwingen Gegengleiches Schwingen
e. Gegengleiches Schwingen
e. Gegengleiches Schwingen
Gegengleiches Aufdrehen Gegengleiches Aufdrehen
f.1. Gegengleiches Aufdrehen
f.2. Gegengleiches Aufdrehen
Zur allgemeinen Erwärmung kommen unter anderem Sprünge, Hopser, Strecken und „in den Himmel greifen“ und der Zehenstand in Frage. Die klassische Erwärmungsform des Einlaufens kommt für den Bogenschützen eher nicht in Frage.
Als weitere spezifische Aufwärmübungen für den Schützen kommen das Hüftkreisen, Kopfkreisen (bitte vorsichtig sein: die Halswirbelsäule ist kein Kugelgelenk! Die Drehung hinter die Schulter ist zu vermeiden!), Drehbewegung entlang Körperlängsachse, Gegengleiches Schulterdrehen in T-Position sowie die Finger - und Handballenmassage in Frage.
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