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3. Dehnen

Nach dem eigentlichen Aufwärmen, sollte eine kurze Dehnphase folgen. Die Dehnung soll die Elastizität verbessern und muskuläre Ungleichgewichte beseitigen. Die Meinungen über das Dehnen für Bogenschützen gehen aber auseinander. Einige Schützen dehnen gar nicht, da sie meinen, dass durch das Dehnen Sehnen, Bänder und Muskeln schon vor dem eigentlichen Training/Wettkampf zu stark beansprucht werden. Auch hier gilt die Grundregel: Erwärme und dehne dich so wie es deiner Physis und Psyche gut tut! Grundsätzlich gilt, dass die Muskeln langsam "ziehend" ca. 10 Sekunden gedehnt werden, anschließend im direkten Übergang nochmals 3 Sekunden nachgedehnt wird.

Achtung: es darf kein Schmerz entstehen! Sollten Schmerzen auftauchen, muss überprüft werden ob die Übung richtig ausgeführt wird. Im Zweifelsfall sollte die Dehnungsübung unterlassen werden. Wie auch bei den Erwärmungsübungen ist auf sorgfältige Ausführung der Übungen zu achten. Hohlkreuz, ruckartige Bewegungen, etc. sind unbedingt zu vermeiden.
Hand dehnen Hand dehnen nach hinten
a. Hand dehnen nach hinten
Hand dehnen Hand dehnen nach vorne
b. Hand dehnen nach vorne
Schultergelenk Trizeps dehnen
c. Schultergelenk dehnen
d. Trizeps dehnen
Brustmuskulatur dehnen Nackenmuskulatur dehnen
e. Brustmuskulatur dehnen (die Hand muss gerade gehalten werden!)

f. Nackenmuskulatur dehnen

4. Abwärmen

Das Abwärmen nach dem Training/Wettkampf soll dazu dienen, Muskelkater und Verspannungen vorzubeugen. Durchblutung und Stoffwechsel werden abgesenkt und die aktive Entmüdung führt dazu, dass Stoffwechselprodukte schneller abgebaut werden.
Als Abwärmprogramm für den Bogenschützen können dieselben Dehnübungen des Aufwärmprogramms verwendet werden, nur werden die Übungen länger gehalten.

(C) www.Bogenwiese.de
Tipps & Tricks für Bogenschützen
Autor:
Fotos/Fotobearbeitung:
Susanne Thiel (c)
Wolfgang Schwarz (c)

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