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Compound

compound_1Während Blankschützen auf jedes nicht absolut notwendige Zubehör am Bogen verzichten, setzen Compoundschützen gezielt technische Hilfsmittel und Kenntnisse der Hebelgesetze ein.

Beim Compoundbogen wird anstelle einer an den Wurfarmen eingehängten Sehne eine Art Flaschenzugsystem über Exenter-Rollen verwendet. Auch hier ist ein erheblicher Kraftaufwand beim Auszug des Bogens nötig, doch wird durch die spezielle Konstruktion der exzentrisch gelagerten Umlenkrollen im Vollauszug eine Zuggewichtsersparnis von bis zu 80 Prozent erreicht. Der Schütze kann seinen Bogen dann mit minimalem Kraftaufwand ruhig im Ziel halten. Die ansteigende Wurfkraft wiederum begünstigt einen ruhigen Pfeilflug und die Pfeile fliegen mit deutlich größerer Geschwindigkeit.

Im Gegensatz zum Recurvebogen wird oft eine mechanische Ablasshilfe verwendet, das Release, da der Sehnenwinkel im Auszug zu eng für die Finger wird.
Beim Anvisieren des Zieles nutzt der Schütze ein Sehnenvisier (Peep-Sight), das in die Sehne eingearbeitet ist, zusammen mit dem Bogenvisier, welches am Bogenmittelteil befestigt wird. Am Bogenvisier befinden sich oft ein Vergrößerungsglas mit Wasserwaage (Scope). Stabilisatoren zum Dämpfen der Schwingungen sind übliches Zubehör.
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Mit dem vereinseigenen Compoundbogen kann ausprobiert werden, ob einem diese Art des Bogenschiessens gefällt. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Neueinsteiger einen Anfängerkurs absolvieren sollten.
Die Compoundschützen freuen sich über Neugierige und treffen sich freitags ab 18.30 Uhr.
Zusätzlich gelten die angegebenen Trainingszeiten.


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